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Ausnahmezustand für alle Trommlerfantasien!

Marcel van Cleef durchbricht mit seinem Konzept jegliche Rituale und Dogmen. Dies tut er nicht mit rebellischem Muskelspiel, sondern mit radikalem Feingefühl für die Sinnlichkeit seiner grenzenlosen Musikwelt. Seine hohe Spieltechnik verschlägt einem den Atem, doch was ihn besonders auszeichnet, sind die musikalischen Visionen, die er mit einem hochgradig spannenden Hybrid-Percussion-Drumset zum Leben erweckt. Er lotet die Tiefen des Spielbaren aus, um am Ende den Zauber eines live getrommelten Multitrack-Groove-Kosmos entstehen zu lassen.

 

Tom Schäfer, STICKS Mai 2012

Op momenten levert Van Cleef spectaculair slagwerk, waarbij flarden Afrikaanse ritmiek, latin, samba, jungle, jazz en rock het veelzijdige bereik van de drummer onderstrepen. Hij laat imponerende, onafhankelijk gespeelde ritmepatronen horen en zwaait de stokken in scherp geplaatste roffels over de trommels. Zoals in zijn interpretatie van de Cole Porter standard It‘s Alright With Me, die Van Cleef omturnde tot een stuk met bombastische tom- en congapatronen en tapdansmanoeuvres op de pedalen. Alsof hij daar niet druk genoeg mee is, vindt hij ook nog adem om de herkenbaarheid van het origineel zingend overeind te houden. Verrassend!

 

Rienk Wopereis, Slagwerkkrant November/ Dezember 2011

Eine sehr abwechslungsreiche und gründlichst überzeugende Schlagzeug-solo-CD hat uns von Marcel van Cleef erreicht. In den 18 Kompositionen zeigt der in Berlin lebende Niederländer seine ganze Vielfalt. Und die erstreckt sich nicht allen auf vorzügliche, geschmackvolle Bozzio-eske, Solo-Ostinato-Interaktion auf seinem mit Udus, Hang, Cajon, Tambora und reichlich Percussioninstrumenten ausstaffierten Drumset, sondern auch und gerade auf Songs, die mit einer vornehmlich percussiven Begleitung (und seinem erstaunlich Croonermäßigen Gesang an) daherkommen. " Traffic Jam" ist ein wahrlich erwachsenes Werk mit schillernden Momenten. Sicher eine der überzeugendsten "Schlagzeugerplatten", die uns in der letzten Zeit erreicht haben.

 

Ingo Baron, drums & percussion Mai/ Juni 2011